Plug-in-Hybridfahrzeug (PHEV)

Zuletzt geändert: Juli 31, 2026

Ein Plug-in-Hybridfahrzeug (PHEV) kombiniert eine aufladbare Traktionsbatterie und einen Elektromotor mit einem Verbrennungsmotor. Seine Batterie kann aus einer externen Stromquelle sowie durch Rekuperation und je nach Konstruktion auch durch den Verbrennungsmotor geladen werden.

Betriebsarten

Das Verhalten eines PHEV ist fahrzeugspezifisch. Einige Modelle können rein elektrisch fahren, bis die Batterie ihre untere Betriebsgrenze erreicht. Andere kombinieren die Leistung von Verbrennungs- und Elektromotor, obwohl noch nutzbare Batterieenergie vorhanden ist, insbesondere bei hoher Last, bestimmten Temperaturen oder in ausgewählten Fahrmodi.

Nachdem die extern geladene Energie genutzt wurde, kann das Fahrzeug als Hybrid mit Kraftstoff und beim Bremsen zurückgewonnener Energie weiterfahren. Darin unterscheidet sich ein PHEV von einem batterieelektrischen Fahrzeug, das keinen Verbrennungsmotor für den weiteren Antrieb besitzt.

Warum das Laden wichtig ist

Kraftstoffverbrauch und Auspuffemissionen eines PHEV hängen stark davon ab, wie oft es geladen wird und welcher Anteil der Strecke elektrisch zurückgelegt wird. Wer regelmäßig lädt und Fahrten innerhalb der elektrischen Möglichkeiten des Fahrzeugs unternimmt, kann wenig Kraftstoff verbrauchen; lange Fahrten oder seltenes Laden können zu einem deutlich anderen Ergebnis führen.

In den technischen Daten sollten daher elektrische Reichweite, elektrischer Energieverbrauch, Kraftstoffverbrauch, Ladezeit und kombinierter Betrieb getrennt angegeben werden. Viele PHEV unterstützen nur AC-Laden; Anschluss und Unterstützung für DC-Laden müssen jedoch für das konkrete Fahrzeug geprüft werden.

Ein PHEV wird auch als Plug-in-Hybrid bezeichnet. Es ist nicht mit einem konventionellen Hybrid zu verwechseln, dessen Traktionsbatterie normalerweise nicht aus dem Stromnetz geladen wird.

Quellen

Weitere Informationen