EPA-Reichweite
Die EPA-Reichweite ist die Schätzung der elektrischen Fahrreichweite auf US-amerikanischen Fahrzeugkennzeichnungen nach Verfahren der US-Umweltschutzbehörde.
Was der Wert darstellt
Die Hersteller testen Fahrzeuge auf einem Rollenprüfstand im Labor nach vorgeschriebenen Fahrzyklen und reichen die Ergebnisse ein. Die EPA prüft einen Teil der Daten. Für die Reichweite von Elektroautos werden Stadt- und Autobahnergebnisse an Bedingungen angepasst, die von den Grundzyklen nicht vollständig abgebildet werden. Anschließend werden sie nach der anwendbaren Methode zum Kennzeichnungswert kombiniert.
Die EPA-Reichweite ist eine standardisierte Vergleichsschätzung und keine Zusage für jede Fahrt. Temperatur, Geschwindigkeit, Wind, Höhenprofil, Zuladung, Reifen, Nutzung der Klimatisierung und Fahrstil können die tatsächliche Reichweite erhöhen oder verringern.
Vergleiche sollten dieselbe regulatorische Grundlage, Fahrzeugkonfiguration und dasselbe Modelljahr verwenden. WLTP- und EPA-Werte entstehen nach unterschiedlichen Verfahren und sind nicht austauschbar. Unter EPA Range Testing finden Sie den Prüfablauf, Anpassungsmethoden und die Interpretation der Kennzeichnung.